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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Wasserwachtleiterin
Frau
Nicole Geburzi


Herr
Stephan Köhler

Tel: 036074 96414>ehrenamt@drk-eichsfeld.de

Worbis
Ohmbergstraße 2
37339 Leinefelde - Worbis

Wasserwacht

Ein Krampf im Bein, ein Sturz von einem Schiff, ein Unfall mit dem Surfbrett. Ob im Schwimmbad, im See oder auf dem Meer. Es gibt viele Situationen, die beim Schwimmen und im Wassersport lebensbedrohlich werden können. Die Wasserwacht unseres Kreisverbandes leistet ca. 150 Mal pro Jahr Erste Hilfe.

In der Freizeit Leben retten

Wasserwacht-Logo auf einer Fahne
Foto: C. Uhl / keine Rechteübertragung

Die rund 130 aktiven Mitglieder der Wasserwacht Eichsfeld arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit daran, dass der Wassersport im Landkreis sicherer wird und immer weniger Menschen im Wasser verunglücken.

Wo Rettungsschwimmer alleine nicht mehr ausreichen, ist die Wasserwacht mit Booten und gegebenenfalls Rettungstauchern zur Stelle. Mit Schwimmkursen sorgen sie dafür, dass sich immer mehr Menschen sicher im Wasser bewegen. 

Die Schnelleinsatztruppe

Zwei Retter der Schnelleinsatzgruppe bei einer Übung im Wasser
Foto: C. Uhl / keine Rechteübertragung

Mit ihrer Schnelleinsatzgruppen (SEG) mit Standort in Worbis ist die Wasserwacht Teil des Wasserrettungsdienstes im Landkreis. Sie wird bei Notfällen alarmiert und setzt sich ausschließlich aus speziell geschulten Wasserwachtmitgliedern zusammen. Am häufigsten kommt die SEG zum Einsatz, um Menschen aus Gewässern zu retten. Auch das Bergen von Toten und die Suche nach Vermissten gehört zu den Aufgaben, ebenso wie die Bergung von Fahrzeugen und Gegenständen. Ausgerüstet ist die SEG mit einem Einsatzfahrzeug und Spezialausrüstung wie z. B. Neoprenanzüge, Luftflasche und Rettungsbojen, Eisrettungsschlitten und Handfunkgeräten. 

Mitmachen

Im Landkreis bestehen 3 Gruppen der Wasserwacht in Heiligenstadt, Leinefelde und Worbis, wo wöchentlich Ausbildungsabende angeboten werden. Dabei leisten die Mitglieder ca. 4.000 ehrenamtliche Stunden im Jahr. Besonders hervorzuheben die gute JUgendarbeit in Heiligenstadt und Leinefelde wo durchschnittlich 50 Jugendliche an der Ausbildung teilnehmen.

 

Die Freiwilligen der Wasserwacht werden sorgfältig ausgebildet und haben zahlreiche Möglichkeiten, sich zum Wohl anderer einzubringen. Voraussetzung ist neben Teamgeist auch körperliche Fitness und Gesundheit. Dann steht einer künftigen Karriere als DRK-Rettungsschwimmer, Bootsführer oder Rettungstaucher nichts mehr im Wege.

Treffen der Wasserwacht-Gruppe

 

 

Foto: DRK-Sanitäterin versorgt die Kopfwunde eines jungen Mannes in einem Boot.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Kein Sonnenbrand am Badestrand

Foto: Ein lächelndes Mädchen spielt mit einem Eimer und einer Schippe am Strand.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Besonders Kinder haben eine helle und empfindliche Haut. Die DRK-Wasserwacht rät: Kindern in der Sonne immer lange Kleidung anziehen. Notfalls reicht auch ein übergroßes T-Shirt der Eltern aus. Und besonders der Kopf und das Gesicht sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, zum Beispiel mit einer Schirmmütze. Generell gilt: Kinder immer gut eincremen, bevor es an den Strand geht. Aber auch Erwachsene sollten nur in Maßen Sonnenbaden und sich viel im Schatten aufhalten.

Nackte Füße - blanke Gefahr

Foto: DRK-Sanitäterin versorgt die Schnittwunde am Fuß eines Jugendlichen.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Gerade an Baggerseen oder unbewachten Ufern liegen oft kaputte Flaschen oder andere spitze Gegenstände herum. Immer wieder treten Badegäste in Scherben. Ein Schnitt in der Fußsohle ist sehr schmerzhaft, daher rät die DRK-Wasserwacht, möglichst mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Leichte Neoprenschuhe zum Beispiel schützen die Füße und stören auch nicht beim Schwimmen.

Foto: Ein lächelndes Mädchen hält eine Eistüte in der Hand und hat einen Klecks Eis auf der Oberlippe.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Insektenstich - so schützt man sich

Beim Essen von süßen Sachen ist im Sommer besondere Vorsicht geboten: Schnell wird aus Versehen eine Biene oder Wespe verschluckt, die dann im Rachenraum zusticht. Wenn der Stich anschwillt, kann es zu einer Verengung der Luftröhre und damit zu Atemnot kommen. Auf jeden Fall sollte sofort der Notarzt informiert werden. Und dann muss man den Hals zum Beispiel mit einem nassen Handtuch kühlen, um die Schwellung zu lindern. Grundsätzlich sollte man sehr aufmerksam sein, bevor man einen Löffel Joghurt, ein Stück Melone oder Eis in den Mund steckt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeobachtet essen lassen.

Foto: DRKler und Mädchen bespritzen sich zum Abkühlen gegenseitig mit Wasser.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Nass bringt Spaß

Die DRK-Wasserwacht rät großen und kleinen Badefreunden, sich vor dem Sprung ins Wasser abzukühlen. Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Auch sollte man nicht in einem Baggersee ohne Ausrüstung abtauchen. Ab einer bestimmten Tiefe hat das Wasser dort auch im Sommer nur eine Temperatur von vier Grad, die so genannte Sprungschicht. Der plötzliche Temperaturwechsel kann bis zum Kreislaufstillstand führen.

Heißer Tee gegen klappernde Zähne

Foto: Mädchen sitzt in eine Decke gehüllt auf dem Schoß eines DRK-Helfers und trinkt eine Tasse Tee.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen beim Spielen im Wasser oft alles um sich herum und kühlen schnell aus. Darum sollte man darauf achten, dass Kinder sich zwischendurch immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen, rät die DRK-Wasserwacht. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln.