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16. Heiligenstädter 24 Stunden-Schwimmen im Vitalpark Heiligenstadt

 

16. Heiligenstädter 24–Stunden–Schwimmender DRK Wasserwacht Eichsfeld

Voller Tatendrank starteten am letzten Wochenende 123 Teilnehmer beim 16. Heiligenstädter 24-Stunden–Schwimmen. Eingeladen hatte die Wasserwacht des DRK Kreisverband Eichsfeld e.V. und der Schwimmverein Heiligenstadt 21 e.V. in den Vital Park Heilbad Heiligenstadt. Geschwommen wurden 777.900 m von Samstag, 12.00 Uhr bis Sonntag 12.00 Uhr.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter von 5 bis 77 Jahre zeigten im Wettkampfbecken, sowie im Freibadbecken was in Ihnen steckt. In den 24 Stunden konnte jeder so oft und so lange er wollte ins Wasser und seinen persönlichen Rekord aufstellen.

Der Präsident des DRK KV Eichsfeld e.V. Gerd Reinhardt, überreichte am Sonntag die Pokale und war sichtlich gerührt von dem Enthusiasmus der Teilnehmer.

In der Altersklasse Kinder bis 14 Jahre siegten:

Charlotte Meier (11 Jahre, SV Heiligenstadt 21) mit 20.400 m und

Niklas Jacobi (13 Jahre, SV Heiligenstadt 21) mit 18.450 m.

Bei den Jugendlichen 14-18 Jahre gewannen:

Anne-Christin Dreiling (17 Jahre, SV Heiligenstadt 21) mit 7.350 m und

Linus Geburzky (14 Jahre, SV Einheit Worbis) mit 14.000 m

Die Gewinnerin bei den Frauen 18-60 Jahre war Karin Geburzky (SV Einheit Worbis) mit 32.550 m.

Bei den Männern 18-60 Jahre siegte Alexander Klingebiel (23 Jahre, Heiligenstadt) mit 26.000 m.

Bei den Senioren gewannen Ingrid Wolf (76 Jahre, Rüdigershagen) mit 11.000 m und Norbert Lange (60 Jahre, Sollstedt) mit 29.000 m. Als Handykappschwimmer zeigten Manfred Müller (59 Jahre, Worbiser Carneval Club) mit 10.000 m und Andrea Bachmann (40 Jahre, SV Einheit Worbis) mit 15.000m großartige Leistungen.

Bei der Vereinsauswertung konnten für jede Mannschaft 6 Schwimmer starten. Den Pokal holte der SV Einheit Worbis 1 mit 101.750 m. Bei der Familienauswertung wurden 3 Personen gezählt, davon mindestens 1 Kind.  Auf den 1. Patz schwamm Familie Geburzky aus Worbis mit 63.050 m.

Die Einzelergebnisse können auf der Seite des Schwimmvereins Heiligenstadt 21 e.V. eingesehen werden. Ganz herzlich möchte sich die Wasserwacht des DRK KV Eichsfeld e.V. bei allen Teilnehmern, Helfern, dem Schwimmverein Heiligenstadt 21 e.V. und dem Vital Park Heiligenstadt für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedanken.

Nicole Geburzi

Leiterin der Wasserwacht Eichsfeld 

zu den Ergebnissen des Wettbewerb`s

JRK Kreisbegegnung 2017 in Leinefelde

Die Mitglieder des JRK ermitteln im Wettkampf die besten Mannschaften!

Unsere Kreisbegegnung 2017 fand diesmal in Leinefelde statt. Ausgangspunkt und Ziel war unsere schöne Kita-Einrichtung „Sonnenschein“ am Leibnizplatz 3.

Nicht mit Navi oder Smartphone, sondern einer herkömmlichen Straßenkarte ging es quer durch die Stadt Leinefelde. Unsere JRK Mitglieder erhielten bei ihren Aktionen eine hohe Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger, da an diesem Tag auch das Stadtfest begangen wurde. Insgesamt waren 16 Mannschaften, unterteilt in vier Altersgruppen, am Start. Die Wettkampfroute führte die Teilnehmer zu zehn unterschiedlich aufgebauten Stationen, hier wurden die Mädchen und Jungen in Theorie und Praxis thematisch zur Ersten Hilfe und DRK-Inhalten auf ihr Können geprüft. Durch den JRK Kreisleiter Ronny Vogler und den Vorstandsvorsitzenden Lars Herting wurde die realistische Notfalldarstellung betont, somit sind die JRK,ler auch bei realen Erste Hilfe-Situationen im Alltag gut gewappnet.

An der der ersten Station mussten die jüngeren Altersgruppen (bis 12 Jahre) eine Schnittverletzung und die Älteren eine Amputationsverletzung versorgen, jeweils verursacht durch einen Rasenmäher-Unfall. Hier galt es insbesondere mit geeigneten Verbänden (Druckverband) eine fachgerechte Wundversorgung zu erzielen.

Eine weitere große Herausforderung stellte die Versorgung eine Fahrradfahrerin dar, die nach einer Kollision mit einem PKW eine Kopfverletzung erlitten hatte. Analog den Altersgruppen entsprechend, wurden die Schwierigkeitsgrade angepasst. So war für die Teilnehmer im Alter von 13-16 Jahre die Radlerin zusätzlich bewusstlos und die noch Älteren hatten eine weitere unter Schock stehende Person zu versorgen.

An der Location „Märtens Teich“ bot es sich an einen Badeunfall darzustellen. Natürlich standen wie jedes Jahr die Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung(HLW) im Focus des Wettbewerbs. An drei weiteren Ständen waren Quizfragen zu beantworten, die sofort ausgewertet wurden.

Um die Mittagszeit mussten sich die Wettkämpfer erstmal stärken und verschnaufen. Anschließend ging es zur Abkühlung ins nahe gelegene „Leinebad“. Nach dem Badaufenthalt, am Austragungsort zurück, wurde die Siegerehrung durchgeführt.

Die Bambinis der Leinefelder Grundschule „Konrad Hentrich“ strahlten vor Glück über den Ersten Platz ihrer Altersgruppe. Die Teilnehmer der Wasserwacht I waren erfolgreicher Sieger in der Altersgruppe I. In der Altersgruppe II war Heiligenstadt siegreich und Platz Eins der Altersgruppe III wurde vom Team aus Breitenworbis belegt.

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SBZ zu Gast in Niederorschel

Am vergangenen Freitag war ein Teil vom Sanitäts- und Betreuungszug zu Gast bei der Blutspende in Niederorschel und zeigte interessierten Bürgern den Aufbau einer Patientenablage. Es war eine willkommende Abwechslung zum Ausbildungstag und für die Helfer. 27 Sanitätshelfer engagierten sich rundrundeten den Blutspendetag ab.

Neuer Kreisleiter in Leinefelde gewählt

Auszeichnung für Projektarbeit - Anne Kiel und Emilia Jankowski
Aktion Rote Hände - Gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Die neue JRK Kreisleitung 2017 mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Herting

Ronny Vogler (2.v.l.) wurde im Amt als Jugendrotkreuzkreisleiter bestätigt.19 Delegierte wählten ihren Leiter zur JRK Kreisversammlung am vergangenen Samstag zur Kreisversammlung in Leinefelde.

Als Stellvertreter werden ihn in den kommenden Jahren Matthias Kaspari, Christian Kohl, Adrian Müller und Nicole Trümer unterstützen. Dem Jugendrotkreuz im Landkreis Eichsfeld gehören derzeit weit über 280 Mitglieder aus verschiedenen Ortsgruppen und Schulen an. In seinem Bericht über die Arbeit im vergangenen Jahren konnte Ronny Vogler unter anderem auf das 20- jährige Bestehen des Kreisverbandes zurückblicken.Ein großer Höhepunkt für die Kinder und Jugendlichen war die Kreisbegegnung, die in Weißenborn-Lüderode ausgetragen wurde. 160  Kinder haben in den verschiedenen Altersklassen teilgenommen.Einen Dank richtete er an alle Helfer der Veranstaltung, sowie an die Jugendgruppenleiter, die ihre Gruppen auf den Wettbewerb vorbereitet haben.

Die diesjährige Kreisbegegnung wird vom 09.-11. Juni in Heilbad Heiligenstadt stattfinden. Für die Abendveranstaltung, ist eine große Turnhalle für´s Programm vorgesehen.

Neben der Kreisbegegnung konnte auch  der JRK Kreisleiter der Wandertag, der alle drei Jahre veranstaltet  und diesmal am Naturlehrpfad um den Scharfenstein  durchgeführt wurde Revue passieren lassen. Hier nahmen trotz Regen 50 Kinder teil. Neben diesen Aktionen gab es auch wieder zahlreiche Termine, an denen die Jugendrotkreuzler in Kindergärten und Schulen zu Gast waren.In diesem Jahr steht im Kreisgebiet noch eine besondere Aktion auf dem Programm.

Denn vom 16. bis 18. Juni – und somit nur eine Woche nach der Kreisbegegnung – ist der Kreisverband Ausrichter der JRK Landesbegegnung, die in Leinefelde sein wird. Auch hier obliegt uns die Gestaltung des Abends, so Ronny Vogler, der auf gute Ideen hofft.Bei den Berichten aus den Gruppen wurden über zahlreiche Aktionen und Zusammenkünfte informiert und es zeichnete sich eine rege Jugendarbeit ab.

Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Roten Kreuz Eichsfeld Herr Lars Herting, zeigte auf, dass die Jugendarbeit wichtig ist, bedankte sich für das vor Ort geleistete Engagement und zeigte Begeisterung zur Stärke in der DRK Familie.

Eine Aktion, an der sich die Jugendrotkreuzler beteiligen, ist die Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindersoldaten.Hier wurden bei der Versammlung in Leinefelde die ersten roten Hände gesammelt.Weitere sollen in naher Zukunft folgen.

Gerade im Roten Kreuz, sollte man ein Zeichen setzten gegen Kinder als Soldaten, denn in den Genfer Konvention bildet den Kern das Humanitäre Völkerrecht.

Ab 1. April 2015 neue Regeln für die Erste-Hilfe-Ausbildung

Berlin, 2.Februar 2015

Zum 1. April dieses Jahres sind umfangreiche Änderungen bei der Erste-Hilfe-Ausbildung geplant. Für Führerschein-Bewerber wird der Erste-Hilfe-Kurs um eine Unterrichtsstunde länger, für Ersthelfer in Betrieben verkürzt sich die Ausbildung auf einen Tag. „Künftig sollen alle Erste-Hilfe-Lehrgänge auf neun Unterrichtstunden gestrafft werden und mehr Praxistraining bieten, dafür weniger Theorie", sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin. Das Deutsche Rote Kreuz ist auf diese Änderungen vorbereitet. Doch damit diese bundesweit ab April auch umgesetzt werden könnten, müssten endlich die dringend notwendigen Entscheidungen durch das Bundesverkehrsministerium und die zuständigen Gremien getroffen werden, mahnt das DRK.

 

Künftige Autofahrer müssen 45 Minuten mehr aufwenden, da der bisher obligatorische Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen" (mit bisher acht Unterrichtsstunden von jeweils 45 Minuten) durch einen neuen Neun-Stunden-Kurs ersetzt wird. „Mit den neuen Kursen bieten wir deutlich mehr Praxisbezug, um bei Unfällen die Verletzten besser versorgen und auch mehr Leben retten zu können", so Sefrin.

 

Für Ersthelfer in Betrieben wird die Ausbildung von bisher 16 auf neun Unterrichtseinheiten verkürzt. Betriebe müssen damit ihre Mitarbeiter nur noch einen Tag statt bisher zwei Tage für die Teilnahme an der Erste-Hilfe-Ausbildung freistellen. Dafür wurden wichtige Inhalte auf das Wesentliche reduziert. „Zum Beispiel wird es mehr Training der Herzdruckmassage geben statt theoretischer Erläuterung des Blutkreislaufs. Hierbei berücksichtigen wir auch, dass in Deutschland in der Regel spätestens nach 15 Minuten professionelle Hilfe eintrifft", erklärt der DRK-Bundesarzt. Mit der Verkürzung und der Orientierung auf Praxisnähe könne die Hemmschwelle für den Besuch einer Erste-Hilfe-Ausbildung gesenkt werden - eine Voraussetzungen dafür, dass Erste Hilfe von jedem einzelnen öfter trainiert wird. Außerdem nähere sich das DRK damit den europäischen Standards für die Erste-Hilfe-Ausbildung an.

 

Das Deutsche Rote Kreuz bildet jährlich fast 1,2 Menschen als Ersthelfer aus.

 

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist mit Nationalen Gesellschaften in 189 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt.